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Kein Mensch ist illegal - Wir sind der Ansicht, dass jeder Mensch grundsätzlich das Recht hat, an dem Ort, an dem er sich aufhält, ein Leben ohne Diskriminierung zu führen. Die Realität ist jedoch eine andere. In allen westeuropäischen Ländern werden Menschen ohne Aufenthaltsbewilligung von der Wirtschaft gebraucht für schlecht bezahlte Arbeiten - namentlich in der Land- und Bauwirtschaft, im Haushalt und in der Pflege von Kranken und Betagten.

Sans Papiers bringen der Wirtschaft enormen Nutzen. Trotzdem werden ihnen die Grundrechte abgesprochen, sie werden zu „modernen Sklaven“ deklassiert. In der Schweiz leben, vorsichtig geschätzt, mindestens 100‘000 Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus. Die schweizerische Migrationspolitik schafft durch die laufenden Verschärfungen der Ausländer- und Asylgesetze noch mehr Sans-Papiers. „Schluss mit der Heuchelei“, sagt die Kampagne „10 Jahre Sans-Papiers Bewegung“, und fordert in einer Petition von Bundesrat und Parlament die Abkehr vom Zwei-Kreise-Modell und die Einführung von umsetzungsfähigen Rahmenbedingungen zur Regularisierung der in der Schweiz lebenden Personen ohne Aufenthaltsbewilligung (mehr Informationen auf
www.sans-papiers.ch).

Eine weitere Petition verlangt die Aufhebung des Nothilfe-Regimes für abgewiesene Asyl Suchende. Sie ist Teil einer Informations- und Sensibilisierungskampagne, die verschiedene Organisationen gegen diese menschenverachtende Politik und deren Auswirkungen auf die Betroffenen lanciert haben. Das Nothilfe-Regime hat sein Ziel, die Menschen zur Ausreise zu zwingen, verfehlt. Stattdessen treibt es sie noch weiter in Elend, Krankheit und Hoffnungslosigkeit (
www.nothilfe-kampagne.ch).

Der erste Lauf gegen Rassismus fand bereits 1997 statt. 14 Jahre später finden sich noch mehr Gründe, gegen Rassismus und Diskriminierung anzulaufen. Wir freuen uns auf viele LäuferInnen und SponsorInnen am 10. Lauf gegen Rassismus in Zürich!

Unterstützende Organisationen:
Juso, Junge Grüne, Junge Grünliberale, Second@s Plus

Organisatoren:
GBKZ und SAH Zürich

Für das Organisationskomitee
Moritz Bräm, Fiammetta Devecchi, Salvatore Di Concilio, Antonia D’Orio, Heinz Gabathuler, Bruno Lafranchi, Hansruedi Looser, Remo Schädler, Dante Simonitto, Eugène Suter