• Alle anders, alle solidarisch

    Gegen Rassismus! Mehr denn je!

    Seit 1997 setzt der Lauf gegen Rassismus in Zürich ein Zeichen der Solidarität. Leider sind Rassismus und Ausgrenzung auch 20 Jahre später noch ein drängendes Thema. Seit dem Frühling 2016 werden abgewiesene Asylsuchende im Kanton Zürich mittels «Eingrenzungsverfügungen» schikaniert und ihrer Grundrechte beraubt. Anfang Februar 2017 wurde dieses Vorgehen durch den täglichen Anwesenheitszwang verschärft. Solche Massnahmen drängen immer mehr MigrantInnen in die Illegalität.

     

    Mit dem Lauf gegen Rassismus versuchen wir jene zu unterstützen, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben in die Schweiz gekommen sind. Die Einnahmen des Laufes kommen vollumfänglich nichtstaatlichen Organisationen zugute, die sich unabhängig vom Aufenthaltsstatus um die Rechtsberatung sowie um die soziale und berufliche Integration von MigrantInnen kümmern.

     

  • Statements

    Warum wir den Lauf gegen Rassismus unterstützen

    Hans Bernet, Lehrer, OK-Mitglied

    Wer Waffen sät, erntet Flüchtlinge. Mit Gleichgesinnten gegen die braunen Hetzer anlaufen, damit sie auflaufen. Ein klares Zeichen der Solidarität setzen gegen die Brandstifter.

    Salvatore di Concilio, Rentner und Läufer

    Ich lauf mit, weil gute Projekte unterstützt werden, weil ich nicht rennen muss (spazieren kann man auch) und es eine sympathische Art ist, den Widerstand gegen Rassismus auf die Strassen zu tragen.

    Silmara Frischknecht-de Paulo, Läuferin

    Persönlich widme ich den Lauf den Afrikanern, die jedes Jahr ihr Leben auf ihrer Reise nach Europa im Meer verlieren. Mit dem Lauf möchte ich ein Zeichnen gegen Ungleichheit, Ungerechtigkeit und Ausgrenzung setzen.

    Dorothea Frei, Gemeinderätin Zürich

    Zürich war schon immer Anziehungspunkt für Menschen die Frieden, Sicherheit und neue Herausforderungen suchten. Sie helfen die Stadt weiterzuentwickeln. Davon profitieren wir alle. Behalten wir diese Offenheit und lassen wir Ausgrenzung nicht zu.

    Hans Fröhlich, Geschäftsführer SAH, OK-Mitglied

    Das SAH Zürich ist seit Jahren dabei – mit LäuferInnen und in der Organisation. Es ist ein wichtiges Zeichen – und macht Spass dazu!

    Balthasar Glättli, Nationalrat

    Ob bei der Wohnungs- oder Stellensuche: MigrantInnen werden leider auch in Zürich immer wieder diskriminiert. Ihre Arbeit wird geschätzt. Sie selbst aber nicht. Dagegen setze ich ein Zeichen und mache mit beim Lauf gegen Rassismus.

    Raphael Golta, Stadtrat Zürich

    Der Kampf gegen Rassismus und Ausgrenzung war nie ein Spaziergang. Der Lauf gegen Rassismus erinnert uns daran, dass wir uns anstrengen müssen, damit ein friedliches Zusammenleben möglich ist.

    Martin Graf, ehem. Regierungsrat Zürich

    Je enger unsere Welt wird, umso mehr zeigen sich die negativen Auswirkungen der Konkurrenz. Fremdenfeindlichkeit und Rassismus sind solche Auswüchse. Dem ist mit aller Deutlichkeit Einhalt zu gebieten. Der Lauf gegen Rassismus ist ein Mittel dazu. Teilnahme ist Ehrensache!

    Andrew Katumba, Kantonsrat Zürich

    Ich nehme am Lauf teil, da es viel Schweiss kostet gegen Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit anzurennen. Ich setzte mich ein für einen pluralistischen Staat und eine Tolerante Gesellschaft, die das Zusammenleben unter den vielfältigen Bevölkerungsgruppen fortwährend neu aushandelt. Durch die Reibung entsteht manchmal Wärme und diese haben wir dringend nötig.

    Gerold Lauber, Stadtrat Zürich

    Auch dieses Jahr nehme ich am Lauf gegen Rassismus teil und freue mich als Stadtrat über die grosse Solidarität der Läuferinnen und Läufer. Rassismus darf in Zürich keinen Platz haben.

    Daniel Leupi, Stadtrat Zürich

    Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierungen sind leider Alltag in unserer Gesellschaft. Dagegen gilt es immer wieder anzutreten! Beim Lauf gegen Rassismus kann man das auf besonders sympathische Art tun. Jede und jeder mit so viel Einsatz wie er oder sie mag.

    Urs Loppacher, Gewerkschafter VPOD, OK-Mitglied

    Nein zu rassistischer und nationalistischer Ausgrenzung und Diskriminierung – Ja zu friedlichem Zusammenleben und zur Durchsetzung der Menschenrechte für alle! Der Lauf gegen Rassismus leistet einen kleinen, aber wichtigen Beitrag dazu.

    Corinne Mauch, Stadtpräsidentin Zürich

    Als Stadt Zürich und als Zürcherinnen und Zürcher haben wir eine Verantwortung, gegen rassistische Benachteiligungen vorzugehen. Der Lauf gegen Rassimus setzt dazu ein Zeichen. Ich danke allen allen Läuferinnen und Läufern und allen Mitwirkenden.

    Mattea Meyer, Nationalrätin

    Ich renne am Lauf gegen Rassismus, weil uns Toleranz, Offenheit und Vielfalt weiter bringen als Intoleranz, Abschottung und Rassismus.

    Claudia Nielsen, Stadträtin Zürich

    Voller Energie gegen Rassismus zu laufen, gibt ein gutes Zeugnis ab. Alte und neue Bekannte anzutreffen und anzufeuern, erhöht die Freude an der guten Sache.

    André Odermatt, Stadtrat Zürich

    Vor Rassismus dürfen wir nicht weglaufen, gegen ihn aber müssen wir laufen.

    Uns allen wünsche ich dafür die leider nötige Ausdauer.

    Katharina Prelicz-Huber, Präsidentin VPOD Schweiz

    Ich engagiere mich für eine offene und tolerante Stadt, in der Diskriminierung keinen Platz hat. Deshalb bin ich am „Lauf gegen Rassismus“ mit dabei.

    Thomas Preu, Mathematiker, OK-Mitglied

    In meinem Leben durfte ich im Wesentlichen kostenlos eine hervorragende Bildung geniessen. Ausserhalb unserer reichen, europäischen Gesellschaften haben viele dieses Glück nicht. Ich sehe es deshalb als Auftrag an mich an gerade diesen Menschen, die zu uns kommen, diese kostenlose Bildung zu vermitteln und dabei selbst von ihnen dazuzulernen. Darum engagiere ich mich bei der ASZ, einem der vom Lauf geförderten Institutionen.

    Remo Schädler, OK-Mitglied

    Seit 1997 nutzen LäuferInnen und SponsorInnen den Anlass, um ein Zeichen zu setzen und zu sagen: «Schluss damit!“ Wir dulden weder Rassismus im Alltag noch in der Politik.» Leider braucht es solche Anlässe. Wäre es nicht schön, wir müssten keinen Lauf mehr organisieren, weil es keine Diskriminierungen mehr gäbe? Das Gegenteil ist der Fall!

    Dante Simonitto, Fotograph, OK-Mitglied

    Ich bin kein Schweizer, obwohl ich hier geboren bin, einer politischen Partei angehöre, vor Gerichten die Interessen von SchweizerInnen und AusländerInnen vertreten habe und Unterschriften für eine noch bessere Schweiz sammle. Wir können uns unsere Wurzeln und unsere Hautfarbe nicht aussuchen, aber unsere Wertvorstellungen. Wir müssen dafür einstehen, dass alle die gleichen Chancen verdient haben. Eine Schweiz ohne andere Kulturen wäre sehr einseitig und langweilig.

    Marc Spescha, Anwalt

    Am Anti-Rassismus-Lauf gebe ich immer (fast) Alles. Denn die Anstrengung „lohnt“ sich, für Menschen, die nicht auf Rosen gebettet sind.

    Doja Strassburg, Miss Earth 2013

    Ich wünsche mir eine bessere Verständigung zwischen Personen unterschiedlicher "Rasse", Hautfarbe, Abstammung, nationaler oder ethnischer Herkunft. Der Lauf gegen Rassismus setzt genau hier ein Zeichen. Ich freue mich zusammen mit Ihnen jegliche Form von direkter oder indirekter Rassendiskriminierung zu bekämpfen.

    Andreas Türler, Stadtrat Zürich

    Gegen Rassismus einstehen heisst immer wieder öffentlich Stellung beziehen. Einmal im Jahr dagegen anzurennen ist das Mindeste – neben dem bewussten Handeln im Alltag.

    Richard Wolf, Stadtrat Zürich

    Ich gestehe: Laufen ist nicht mein Sport. Gäbe es ein Schwimmen oder Velofahren gegen Rassismus, wäre ich sofort aktiv dabei, denn Rassismus ist Menschenverachtung aufgrund von Hautfarbe, Religion oder andern Kriterien, die jemanden „anders machen“. Das will ich nicht akzeptieren! Deshalb unter-stütze ich den Lauf gegen Rassismus.

    Rena Wyss, OK-Mitglied

    Am liebsten hätte ich, wenn wir täglich die Toleranz leben würden und es eine Aktion „gegen Rassismus“ gar nicht brauchen würde. Jeder Mensch ist einmalig und durch ihre Vielfältigkeit wird unsere Welt lebenswert. Hier zu leben, heisst für mich offen sein und zu partizipieren an den vielen Einflüssen, die unser Land bereichern.

    Vera Ziswiler, OK-Mitglied

    Der Lauf gegen Rassismus ist ein kleiner, feiner Anlass, der ein buntes und starkes Zeichen setzt gegen Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen, die nicht das grosse Glück hatten in der Schweiz zur Welt gekommen zu sein. Da bin ich sehr gern mit dabei.